1. Wofür benötige ich eine Gasanalyse bei aeroben Bioprozessen?
2. Kann man mit einer Gasanalyse einen Prozess regeln?
3. Welche Gase können mit den BlueSens-Sensoren gemessen werden?
4. Welche Messverfahren werden verwendet?
5. Warum bietet BlueSens Einzelsensoren an und keine Gasanalysesysteme?
6. Warum bietet BlueSens keine Gasmultiplexer an?
7. Warum und wie oft müssen die BlueSens Sensoren kalibriert werden?
8. Wie hoch ist die Lebensdauer der BlueSens-Sensoren?
9. Welche Wartung ist notwendig und welche Folgekosten entstehen?
10. Wie lange dauert eine Wartung?
11. Welche Messintervalle sind notwendig und möglich?
12. Wie kann man die Daten vom Gasanalysesystem zu einem Computer oder Steuerung übertragen?
13. Dürfen Bluesens Sensoren in explosiven Zonen eingesetzt werden?
14. Welche Durchflussmengen können gemessen werden?
15. Sind die Sensoren druckabhängig?
16. Sind die Sensoren temperaturabhängig?
17. Was passiert, wenn ich BlueSens Sensoren außerhalb des angegebenen Temperaturbereichs benutze?
18. Schadet Feuchtigkeit dem Sensor?
19. Welchen Einfluss hat Feuchtigkeit auf das Messsignal?
20. Vergleichsmessung mit anderen Geräten oder Laboranalysen?
21. Ist eine Messung in der Flüssigphase möglich?
22. Was passiert, wenn sich Flüssigkeit in der Leitung befindet?
23. Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?
24. Kann man den Filter selber wechseln?
25. Haben Bluesens Sensoren Querempfindlichkeiten zu anderen Gasen?
26. Wie viel kosten die Bluesens Sensoren?
27. Können die Bluesens Sensoren an alle Fermentertypen und -Größen angeschlossen werden?
28. Kann mittels Gasqualitäts- und Mengenmessung der Wirkungsgrad des Blockheizkraftwerk (BHKW) bestimmt werden?
Durch die Beobachtung von aeroben Prozessen mittels Gasanalyse kann direkt auf den Zustand der Kultivierung zurück geschlossen werden. So können z.B. Sauerstoff- oder Substratlimitierung direkt erkannt werden. Auch kann man auf Basis der Gasanalyse Wachstumsraten [µ] berechnen.
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Die Gasanalyse eignet sich hervorragend um Bioprozesse zu regeln, da diese Analysemethode an sich sehr störungsanfällig ist. Durch die Verwendung von BlueSens Sensoren können direkt in der Abgasleitung genaue Messwerte ermittelt werden. Damit können umgehend Parameter wie z.B. Sauerstoffaufnahmerate (OUR oder OTR), Kohlendioxidbildunsgrate (CER oder CTR) und daraus der Respirationsquotient (RQ) berechnet werden. Mit diesen Parametern können dann zur Vermeidung von Sauerstofflimitierungen die Begasungsrate und die Drehzahl des Fermenterrührwerks angepasst werden. Durch die gezielte Substratzufuhr (basierend auf dem RQ) können ungewünschte Effekte (z.B. Crabtree) verhindert werden.
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Kohlendioxid (CO2), Sauerstoff (O2), Methan (CH4), Wasserstoff (H2), Ethanol (EtOH), Methanol (MeOH) und Kohlenmonoxid (CO)
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a) Infrarot bei : CO2, CH4, EtOH, MeOH und CO
b) Zirkoniumdioxid-Sonden bzw. elektrochemisch bei O2
c) Wärmeleitfähigkeit /elektrochemisch bei H2.
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a) Die Einzelsensoren sind flexibler einsetzbar
b) BlueSens Sensoren lassen sich direkt in Rohre (Abgasleitung) integrieren und benötigen keine Abgasaufbereitung (z.B. Kühlung)
c) Unsere Sensoren haben ein ausgezeichnetes Preis-/ Leistungsverhältnis.
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Die Idee des Gasmultiplexings beruht auf der Tatsache, dass Gasanalysatoren teuer sind, das Messgas getrocknet werden muss und auf gar keinen Fall Partikel in den Analysator gelangen dürfen. Die BlueSens Sensoren sind extra für Prozesse mit hohen Wassergehalten und Schmutzbeladung entwickelt worden.
Somit liegen folgende Vorteile bei BlueSens Sensoren vor:
A) keine Abgaskühler notwendig
B) Vermeidung von langen Gaszuleitungen
C) keine aufwendigen Ventilschaltungen erforderlich
D) Wegfall zusätzlicher Software für die Steuerung der Ventile und der Messdatenerfassung
E) PAT konforme Messung
F) Regelung durch hohe Datendichte möglich
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Jedes Messgerät sollte kalibriert und gewartet werden, um eine einwandfreie Funktionsweise zu gewährleisten. BlueSens Sensoren haben lediglich eine minimale Drift. Diese kann durch eine monatliche Justierung mit Frischluft bzw. Stickstoff 1-Punkt noch weiter minimiert werden. Zur Verbesserung der Genauigkeit in dem Arbeitspunkt kann jeder Kunde eine 2-Punkt-Justierung mit unserer Diagnose Software (BACCheck) und dem geeigneten Prüfgas selbst vor Ort durchführen. Prinzipiell ist eine 2-Punkt Kalibration jedoch nicht notwendig.
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Die Lebensdauer hängt von Messprinzip ab.
a) Infrarot-Sensoren halten prinzipbedingt 2-3 Jahre
b) Bei den elektrochemischen Sensoren beträgt die Lebensdauer des O2 Sensors 900.000Vol%h.
c) Zirkoniumdioxid-Sensoren halten prinzipbedingt ca. 15.000 Betriebsstunden.
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Generell empfehlen wir eine jährliche Wartung der Sensoren, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Hier bieten wir das Paket Blue4Care inkl. der Garantieverlängerung um ein Jahr an. Im Rahmen dieses Paketes wechseln wir alle notwendigen Bauteile aus und kalibrieren die Sensoren neu. Natürlich kann auch lediglich nach Bedarf die Reparatur durchgeführt werden. Die Kosten hierfür hängen von den nötigen Arbeiten ab und können per Kostenvoranschlag angefragt werden.
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In der Regel eine Woche. Sollte die Wartung bzw. Reparatur länger als erwartet dauern, so können Leihgeräte für diesen Zeitraum zur Verfügung gestellt werden.
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BlueSens Sensoren messen kontinuierlich und jeder Kunde kann selbst entscheiden in welchen Messintervallen er Messwerte erhalten möchte.
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Die Übertragung kann mittels
a) eines Stromsignals 4-20mA
b) seriellen Datentransfers RS232 oder
c) Ethernet TCP/IP erfolgen.
d) RS485
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BlueSens Sensoren dürfen grundsätzlich nicht in explosiven Gasgemischen oder Explosionszonen eingesetzt werden, da die Sensoren keine ATEX- Zertifizierung haben. Beispiel für Ausnahmen: CH4 Sensoren können natürlich in Biogasanlagen eingesetzt werden, da dort in der Regel kein zündfähiges Gasgemisch vorliegt.
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Die Sensoren sind aufgrund des innovativen Aufbaus durchflussunabhängig. Es muss generell darauf geachtet werden, welche Druckverhältnisse in der Leitung vorhanden sind.
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Ja, wie die meisten Sensoren sind auch BlueSens Sensoren prinzipbedingt druckabhängig. BlueSens Sensoren werden aber immer mit einer Druckkompensation ausgeliefert. Damit diese auch korrekt durchgeführt wird, werden bereits in der Angebotsphase die Druckverhältnisse Ihrer Applikation abgefragt.
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BlueSens Sensoren sind im angegeben Temperaturbereich temperaturkompensiert und weisen somit keine Temperaturabhängigkeit auf.
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Weil BlueSens Sensoren beheizt und auf eine bestimmte Temperatur geregelt werden, kann in dem Fall der angezeigte Messwert abweichen.
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Prinzipiell nein, da die Sensoren beheizt werden, um Kondensation im Sensor zu verhindern.
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Unsere Sensoren sind auf trockene Prüfgase kalibriert, so dass sie bei angefeuchteten Gasen weniger anzeigen als bei trockenem Gas. Dieses bezeichnen wir als Verdünnungseffekt, der lediglich über die Temperatur beeinflusst wird. In unseren Bedienungsanleitungen befinden sich Tabellen, denen der Verdünnungseffekt-Faktor zur Kompensation entnommen werden kann.
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Bei Vergleichsmessungen ist entscheidend
a) womit man vergleicht, trockene Gase oder feuchte Gase
b) ob das Vergleichsgerät druckkompensiert ist
c) und ob das Vergleichsgerät temperaturkompensiert ist?
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Nein, Bluesens Sensoren sind nur für die Gasphase konzipiert.
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Grundsätzlich sollte das vermieden werden. Allerdings sind die Sensoren durch hydrophobe Filter kurzfristig vor eindringenden Flüssigkeiten geschützt.
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Die Filter müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Allgemeine Richtlinien für einen Wechsel gibt es nicht, da dies anwenderspezifisch zu beachten ist. Beispiele:
a) bei Schaumdurchschlag oder bei sonstiger Verschmutzung in der Leitung
b) wenn das Messsignal langsamer ist als ursprünglich
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Ja, alle Sensoren werden mit dem zugehörigen Werkzeug und Ersatzfiltern ausgestattet. (Artikel- Nr.: F-PTFE-13-050-1)
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CO2 : keine
CH4 : alle Kohlenwasserstoffe
EtOH alle Kohlenwasserstoffe
CO : zu CO2
O2 : keine
O2-ec: keine
H2 : alle Gase
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Wir unterbreiten Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.
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Mechanisch können BlueSens Sensoren an alle Fermentertypen und Größen angeschlossen werden. Entweder direkt über TriClamp, 1 1/4" Stutzen oder bei kleineren Fermentern mittels Flussadaptern. Hier benötigen wir lediglich den Innendurchmesser bei weichen Schläuchen oder den Außendurchmesser bei harten Schläuchen oder Metallrohren.
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Prinzipiell ist die Berechnung des Wirkungsgrades möglich. Die Bluesens Sensoren liefern einen verlässlichen Methan Wert, da sie direkt in der Leitung nahe des BHKW eingebaut werden können.
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Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die y-Achse um zwischen der Anzeige für die Volumenmessung und dem Graphen für die Gaskonzentration in BACVis hin- und herzuschalten.
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